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Der artwebse Tipp: Kunst und
Wein
Wein
unterschiedlicher Rebsorten |
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Wer
in einem Supermarkt nach einem Wein Ausschau hält, ist vielleicht
überrascht über die vielen gleich lautenden Namen, die auf den
Etiketten der Weinflaschen aufgedruckt sind. Irgendwie hören die sich alle
gleich an. So heißt der eine Chianti und schaut man auf die
Nachbarflasche steht da ebenfalls ein Chianti und daneben wieder, und so
weiter. Hier taucht die Frage auf, wie diese Namen für den
Wein gebildet werden. Allem Anschein nach gibt es da
ein paar Regeln. Wenn man für einen Wein, der vielleicht Chardonnay
heißt, die Bildung des Namens analysiert, wird man feststellen, dass
dieser Wein sich auf die Rebsorte Chardonnay bezieht. Ein anderes Mal wird der
Name des Produzenten, der den Wein hergestellt hat, verwendet. Oder der Winzer
benutzt die Herkunft, bzw. den Ort, wo die Trauben angepflanzt sind, als
Bezeichnung für den Namen. Mitunter wird dieser noch um den Jahrgang, also
dem Zeitpunkt an dem die Trauben gelesen wurden, erweitert. Oder es kommen
spezielle Bezeichnungen wie Reserva dahinter. Diese Begriffe sind in ihrer
Bedeutung dann meistens festgelegt und geschützt. So kann der erfahrene
Weintrinker schon einiges anhand des Etikettes erkennen. Ein schlechter
Jahrgang in einer bestimmten Region würde wahrscheinlich nicht zum Kauf
der Flasche Wein führen. Und was wird der erfahrene Winzer tun? Der
weiß, dass er einen schlechten Jahrgang hat? Selber trinken wohl kaum.
Aber vielleicht gibt er dem Wein einen Phantasienamen, wie zum Beispiel
"Premium Dröhnung" und schwuppdiwupp ist dieser Jahrgang Wein verkauft.
Weitere schmackhafte Ratschläge über Wein finden Sie auf
der Internetseite www.kunst-wein.de von Roger Schmidt.
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